

WalkAway

Herzlich willkommen beim WalkAway –
dem einzigartigen Initiationsritual, das Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleitet und Eltern die Möglichkeit bietet, ihre Kinder in dieser wichtigen Lebensphase zu unterstützen.
Für Jugendliche: Dein Abenteuer zur Selbstentdeckung
Stell dir vor, du verbringst 24 Stunden allein in der Natur – ohne Ablenkungen, ohne Smartphone, nur du und die Wildnis. Der WalkAway ist deine Chance, dich selbst besser kennenzulernen, deine Stärken zu entdecken und Antworten auf Fragen zu finden wie: Wer bin ich? Was will ich im Leben erreichen? Dieses Abenteuer fördert dein Selbstvertrauen, deine Selbstständigkeit und hilft dir, deinen eigenen Weg zu finden.
Für Eltern: Ein Geschenk für die Zukunft Ihres Kindes
In unserer modernen Welt voller Ablenkungen ist es eine Herausforderung für Jugendliche, innezuhalten und sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Der WalkAway bietet Ihrem Kind die Möglichkeit, fernab von digitalen Reizen in der Stille der Natur zu reflektieren und zu reifen. Dieses Ritual stärkt nicht nur die Persönlichkeit Ihres Kindes, sondern bereitet es auch auf die kommenden Herausforderungen des Erwachsenenlebens vor.
Das Ritual: Ein strukturierter Weg zur Reife
Der WalkAway gliedert sich in drei Phasen:
1. Vorbereitung: In den ersten beiden Tagen werden die Jugendlichen durch gezielte Naturaufgaben auf ihre Solozeit eingestimmt.
2. Solozeit: Am dritten Tag verbringen sie 24 Stunden allein im Wald, ausgestattet mit dem Nötigsten, um sich selbst zu begegnen und über ihre Zukunft nachzudenken.
3. Rückkehr und Integration: Am vierten Tag kehren die Jugendlichen zurück, teilen ihre Erfahrungen mit der Gruppe und den Eltern und erhalten wertschätzendes Feedback, das ihre Erkenntnisse vertieft.
Erfahrungsberichte: Stimmen von Teilnehmern und Eltern
Viele Jugendliche berichten nach dem WalkAway von einem gestärkten Selbstbewusstsein und klareren Lebenszielen. Eltern beobachten oft eine positive Veränderung in der Haltung und Reife ihrer Kinder. Diese persönlichen Geschichten unterstreichen den nachhaltigen Wert des Rituals.
Machen Sie den ersten Schritt
Begleiten Sie Ihr Kind auf diesem bedeutenden Weg oder wage selbst das Abenteuer der Selbstentdeckung. Der WalkAway ist mehr als ein Ritual – es ist eine lebensverändernde Erfahrung, die den Grundstein für eine bewusste und selbstbestimmte Zukunft legt.
Für weitere Informationen und für die Anmeldung kontaktieren Sie uns direkt. Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Weg gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind zu gehen.

Der walkAway, was mit "geh deinen eigenen Weg" oder "geh weg" übersetzt werden kann, bietet dem jungen Menschen zwischen 15 und 26 Jahren einen Rahmen in der Natur, wo der Übergang von einer Lebensphase in einer neuen Lebensphase markiert und gefeiert werden kann. Eine Lebensphase gilt als abgeschlossen, wenn äussere oder innere Faktoren unwiderruflich ändern. Äussere Faktoren können der Schulabschluss sein, innere Faktoren können biologische Veränderungen sein (ich bin eine geschlechtsreife und zeugungsfähige Frau geworden - gilt auch für den Mann), die psychologische Reife, die unterschiedlich ausgeprägt sein kann oder soziale Umstände, wie der Bezug einer eigenen Wohnung, die Aufnahme einer ersten Arbeitsstelle oder der Entscheid für eine intime Partnerschaft. Die Teilnehmenden werden eingeladen sich mit der eigenen Biografie auseinanderzusetzen, eine wohlwollende Bilanz zu ziehen und mutig die Verantwortung für das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Durch die Bewältigung von Herausforderung wird die Komfortzone erweitert und das Selbstvertrauen gestärkt.
Absicht

In früheren Generationen galten Kinder und Jugendliche nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft, da sie als „unfertige“ Menschen betrachtet wurden. Erst mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter erhielten sie Rechte und Pflichten. Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen wurde traditionell in der Familie, im Clan oder in der Gesellschaft mit einem Ritual gefeiert. Dabei musste die nun erwachsene Person beweisen, dass sie Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft übernehmen konnte. Religiöse Gemeinschaften bewahren diese Tradition bis heute: •Im Judentum werden Jungen mit der Bar Mitzwa und Mädchen mit 12 Jahren als religiös volljährig anerkannt. •Im Christentum markieren die Firmung (bei Katholiken mit etwa 16 Jahren) und die Konfirmation (bei Reformierten meist mit 15 oder 16 Jahren) diesen Übergang. Übergangsrituale heute In der westlichen, postmodernen Gesellschaft gilt eine Person mit 18 Jahren als juristisch erwachsen. Mit der Volljährigkeit erhält sie automatisch alle staatsbürgerlichen Rechte, kann Verträge abschließen und politische Ämter übernehmen – unabhängig von biologischer oder psychologischer Reife. Dennoch suchen viele junge Menschen weiterhin nach Übergangsritualen: •Sie stellen sich Mutproben, •absolvieren die Fahrprüfung, •verbringen Zeit im Ausland, •treten ins Militär ein oder •übernehmen bewusst Verantwortung im Beruf oder in der Partnerschaft. Fehlende Initiationsrituale können jedoch auch zu Unsicherheiten oder Konflikten führen – etwa in der Arbeitswelt oder in persönlichen Beziehungen. Das Bedürfnis nach einem bewussten Übergang ins Erwachsenenalter bleibt also bestehen, auch wenn es heute oft individuell gestaltet wird.
Hintergründe

Leitung
Ich begleite dich bei diesem Übergangsritual mit Leidenschaft, Achtsamkeit und Fachkompetenz. Mein eigener Weg hat mich gelehrt, wie wertvoll es ist, bewusst und reflektiert ins nächste Lebenskapitel zu treten. Als Mentor und Wegbegleiter stehe ich dir zur Seite – doch den Weg selbst musst du gehen. Diese Erfahrung bietet dir die Möglichkeit, das Wesentliche in den Blick zu nehmen, Klarheit über deine Lebenssituation und beruflichen Perspektiven zu gewinnen und in der Natur neue Kraft und Energie zu schöpfen. Falls du eine weibliche Begleitung bevorzugst, ist dies nach vorheriger Absprache möglich. Bitte erwähne diesen Wunsch bei deiner Anmeldung. Ich freue mich über dein Interesse, danke dir für dein Vertrauen und wünsche dir den Mut für den ersten Schritt. Aurel Bojescu
In früheren Generationen galten Kinder und Jugendliche nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft, da sie als „unfertige“ Menschen betrachtet wurden. Erst mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter erhielten sie Rechte und Pflichten. Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen wurde traditionell in der Familie, im Clan oder in der Gesellschaft mit einem Ritual gefeiert. Dabei musste die nun erwachsene Person beweisen, dass sie Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft übernehmen konnte. Religiöse Gemeinschaften bewahren diese Tradition bis heute: •Im Judentum werden Jungen mit der Bar Mitzwa und Mädchen mit 12 Jahren als religiös volljährig anerkannt. •Im Christentum markieren die Firmung (bei Katholiken mit etwa 16 Jahren) und die Konfirmation (bei Reformierten meist mit 15 oder 16 Jahren) diesen Übergang. Übergangsrituale heute In der westlichen, postmodernen Gesellschaft gilt eine Person mit 18 Jahren als juristisch erwachsen. Mit der Volljährigkeit erhält sie automatisch alle staatsbürgerlichen Rechte, kann Verträge abschließen und politische Ämter übernehmen – unabhängig von biologischer oder psychologischer Reife. Dennoch suchen viele junge Menschen weiterhin nach Übergangsritualen: •Sie stellen sich Mutproben, •absolvieren die Fahrprüfung, •verbringen Zeit im Ausland, •treten ins Militär ein oder •übernehmen bewusst Verantwortung im Beruf oder in der Partnerschaft. Fehlende Initiationsrituale können jedoch auch zu Unsicherheiten oder Konflikten führen – etwa in der Arbeitswelt oder in persönlichen Beziehungen. Das Bedürfnis nach einem bewussten Übergang ins Erwachsenenalter bleibt also bestehen, auch wenn es heute oft individuell gestaltet wird.

Erfahrung

Berufliche Qualifikationen & Weiterbildungen •2025 SVEB Erwachsenenbildner •2022 Systemischer Erlebnispädagoge (Planoalto) •2019 Integral-Coach •2015 Mentorenarbeit (Wildaway), Neujahrsrituale für Männer •2011 Jugendritualleiter (Ursula Seghezzi & Heiko Nitschke), eigene Visionssuche in Ligurien (IT) •2010 Geistlicher Begleiter •2003 Diplomierter Religionspädagoge & Jugendarbeiter •1999 J&S-Kinder-Fussballtrainer, Kampfsport (Judo, Aikido, Karate) •1997 Erfolgreiche Integrationsarbeit in der Schweiz •1994 Ausbildung in Telekommunikation Mandate & Projekte •Time-Out-Programme für Jugendliche mit www.jubh.ch •Leitung von Firmung & Konfirmation •„walkAways“ als Vorbereitung auf die Firmung •Übergangsrituale für Jungen & Mädchen beim Übertritt in die Oberstufe Interessen & Hobbys •Videobearbeitung & Fotografie •Badminton & Fußball •Östliche Weisheitsliteratur